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Cartier – Die Erfolgsgeschichte eines Luxuslabels

Cartier als Logo und Schriftzug an einer Wand

Das Luxuslabel Cartier kann auf einer über einhundertjährige Firmengeschichte zurückblicken. Foto: Sorbis/bigstockphoto.com

Wer einmal einen Blick auf die größten Schmuckunternehmen der Welt wirft, kommt an Cartier mit Sicherheit nicht vorbei. Das luxuriöse Label ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern weltweit gleichermaßen beliebt.

Dennoch ist das Unternehmen nicht nur für seine außergewöhnlichen Luxus-Schmuckstücke berühmt, sondern ebenfalls für die vielfältige Auswahl an Luxus-Uhren – zum Beispiel findet sich davon ein tolles Angebot von Cartier bei CHRONEXT. Im Uhren-Bereich liegt Cartier auf dem vierten Platz der beliebtesten Hersteller. Darüber hinaus stellt Cartier Schreibgeräte, Lederwaren, Feuerzeuge und exklusive Parfums her – selbstverständlich allesamt in höchster Qualität und Finesse.

Die Geschichte von Cartier

In der französischen Hauptstadt Paris hat Louis-Francois Cartier im Jahre 1847 die Basis für das heute weltweit bekannte Unternehmen Cartier gelegt, als er das Schmuckatelier seines ehemaligen Meisters übernommen hat. Schnell konnte Cartier mit seinem Schmuck, den er selbstverständlich in präziser Handarbeit fertigte, Erfolge erzielen. Es dauerte nur wenige Jahre, bis er sogar die damalige Kaiserin von Frankreich, Eugenie, mit seinen luxuriösen Kreationen versorgen konnte.

Unter anderem durch diesen großen Erfolg entwickelte sich das Wachstum des Unternehmens schnell. Durch die neuen Herausforderungen bedingt, musste Cartier im Jahr 1859 zum Boulevard des Italiens umziehen. Dies war auch der Zeitpunkt, an dem das Sortiment des Juwelierunternehmens auf die Anfertigung von hochwertigen Uhren vergrößert wurde.

Der Sohn des Gründers des Unternehmens, Louis-François-Alfred Cartier, wurde 1874 in das Unternehmen aufgenommen. Ihm wurde die Aufgabe gegeben, die Uhren-Sparte von Cartier weiter auszubauen. Schon im Jahr 1888 wurden die ersten Uhren, die am Handgelenk befestigt wurden, ausgestellt – allerdings ließ der große Erfolg beim Verkauf dieser Modelle noch bis zur Wende des Jahrhunderts auf sich warten.

Im Jahr 1898 trat auch der Sohn von Alfred Cartier in das Unternehmen ein und übernahm dort sowohl die Fertigung der Armband- und Taschenuhren als auch der Pendeluhren. Das Hauptquartier der Uhrenherstellung wurde im Jahr 1899 an die Rue de la Paix 13 verlegt, damit den Ansprüchen der gut betuchten Kundschaft bestmöglich gerecht werden konnte. In den folgenden Jahren traten weitere Nachkommen von Alfred Cartier in das Familienunternehmen ein, Pierre und Jacques Cartier. Diese vollzogen im Jahr 1902 die Eröffnung der ersten Filiale von Cartier in London. Es dauert nicht lange, bis Cartier zu dem Hoflieferanten der englischen königlichen Familie auserkoren wurde.

Die erste Fliegeruhr wurde im Jahr 1904 mit dem Namen „Cartier Santos“ vorgestellt – diese erfreute sich von Anfang an sehr großer Beliebtheit, denn sie war die erste Uhr für das Handgelenk überhaupt, die über ein hochwertiges Armband aus Leder verfügte.

Nach Russland expandierte das Unternehmen daraufhin im Jahr 1907. Auf der berühmten Fifth Avenue in New York konnte Cartier sein erstes Geschäft im Jahr 1909 eröffnen. Der Unternehmenserfolg wuchs mit den berühmten Kreationen wie beispielsweise 1918 mit dem Trinity Ring oder 1935 mit dem Pantherring immer weiter.

Das Unternehmen sah allerdings schweren Zeiten entgegen, als Louis Cartier im Jahr 1942 und Pierre Cartier im Jahr 1965 starben. Durch die Todesfälle wurde das Unternehmen in drei Teile aufgeteilt. Zu dem neuen Konzern mit dem Namen „Cartier Monde“ wurde es erst im Jahr 1974 wieder zusammengefügt. Aus diesem neuen Zusammenschluss wurde die „Vendome Luxury Group“, nachdem verschiedene andere Luxuswaren-Hersteller aufgekauft wurden. Zu der Richemont-Gruppe gehört Cartier nun seit dem Jahr 1997.

Das macht den speziellen Stil von Cartier aus

Es gibt zahlreiche Merkmale, die den Stil von Cartier prägen. Durch diese wird die Marke unverwechselbar. Zum einen ist hier die markante Form des Gehäuses der Uhren zu nennen, das in der Regel quadratisch ist. Zum Teil befinden sich auf der Lünette unverkennbare Schlitzschrauben, die sich ebenfalls häufig bei den weiteren Schmuckstücken wiederfinden.

Beispielsweise ist diese Schraubenart charakteristisch für die Glieder des Armbands der „Santos“. Sie sind oft in Gold gehalten und bilden damit einen schönen Kontrast zu den Armbandgliedern in stahlgrau. Auch am Gehäuse der Uhren wird sich diesem typischen Kontrast oft bedient.

Eine markante Gestaltung haben auch die Ziffernblätter der Uhren. Verwendet werden dafür häufig alte römische Ziffern, die gleichmäßig mit einer schraffierten Verzierung verteilt sind. Das Logo von Cartier ist oft in Richtung der zwölf zentral positioniert. In den römischen Ziffern Zehn und Sieben ist darüber hinaus das Logo häufig als verspieltes Detail verwoben.

Cartier ist der Inbegriff für kostbare Ringe, luxuriöse Uhren, edle Armbänder und wunderschönen Ringen, die nur aus den hochwertigsten Materialien gefertigt werden. Charakteristisch für das Juwelierlabel ist es, dass stets das Gleichgewicht zwischen Moderne und Tradition gewahrt wird. So schafft Cartier es, die berühmte zeitlose Eleganz so gut zu verkörpern, wie kaum ein anderer Schmuckhersteller.

Daher ist es kein Wunder, dass auch die Liste an Prominenten lang ist, die sich als Fans der Traditionsmarke bekennen. Die Liebe zu den hochwertigen Schmuckstücken stellen beispielsweise regelmäßig große Stars wie Rihanna, Angelina Jolie, Herzogin Catherine, Nicole Kidman oder Anne Hathaway zur Schau.

Die besonderen Modelle von Cartier

Die Uhr Santos

Der allererste wirklich große Verkaufsschlager von Cartier wurde im Jahr 1908 vorgestellt, als der Enkel von Cartier selbst, Louis Cartier, in das Familienunternehmen einstieg. Ihm gelang es, das Interesse für die bisher eher ungeliebten Uhren-Modelle, die am Handgelenk getragen werden, zu entfachen. Im Jahr 1911 wurde das Uhrenmodell „Santos“, welches seinem Namen dem Flugzeugpionier Albert Santos-Dumont verdankte, zu dem großen Aushängeschild von Cartier.

Das Modell „The Tank“

Der Entwurf einer weiteren ikonischen Uhr gelang Louis Cartier nach dem Ende des ersten Weltkriegs. Diese Uhr sorgte für großes Aufsehen, denn die Inspiration für das Uhrenmodell „The Tank“ stammte von militärischen Fahrzeugen und verfügte über ein Ziffernblatt in rechteckiger Form. Ihre Außergewöhnlichkeit erhielt die besondere Uhr durch das elegante Armband und das Ziffernblatt, welches mit römischen Zahlen ausgestattet war. Noch heute ist dieses Modell auf dem Markt erhältlich – und zwar in einer nahezu vollkommen unveränderten Form.

Der Panther als Markenzeichen

Eine weitere tolle und innovative Idee des Labels ließ danach nicht lange auf sich warten. Die Kreativ-Direktorin Jeanne Toussaint machte einen Entwurf für eine aufwendig verzierte Armbanduhr, die mit Juwelen besetzt war – hier kam der nun legendäre Panther von Cartier zum ersten Mal zum Vorschein. Seitdem ist das elegante Tier das absolute Markenzeichen von Cartier und ist daher neben Uhren und Schmuckstücken auch häufig auf weiteren Accessoires und Taschen zu finden.



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