Sportlich und funktional – die Taucheruhr

Sportlich und funktional - die Taucheruhr
Foto: Pazargic Liviu/shutterstock.com

Wenn es einen Sport gibt, der besondere Ansprüche an Mensch und Gerät stellt, dann ist es der Tauchsport. Der Mensch verlässt sein luftiges Element, um in eine für ihn faszinierende Welt einzutauchen, die bis heute noch weitestgehend “terra incognita” ist und deren Tiefen und Reichtümer noch lange nicht erforscht sind. Da der Mensch nun einmal kein Kiemenatmer ist und den zunehmenden Druck, der je nach Tauchtiefe auf seinen Lungen lastet, physiologisch nicht selbst ausgleichen kann, braucht er entsprechendes Gerät. Neben Schutzanzug, Flossen, Jacke und Lungenautomat ist dies auch eine Taucheruhr, die aus Sicherheitsgründen zu jedem Tauchgang gehört.

Alles braucht seine Zeit

Die übliche Tauchtiefe beträgt für einen Sport- oder Gelegenheitstaucher bis zu 40 Meter. Um die internationale DIN Norm oder das ISO-Zertifikat zu erfüllen, sollte eine vollwertige Taucheruhr mindestens einem Druck von 20 bar standhalten, was einer Tauchtiefe von 200 Metern entspricht. Unabhängig davon, ob der Uhrenhersteller seine Taucheruhr zertifizieren lässt, muss sie absolut wasserdicht, amagnetisch, salzwassertauglich und schlagfest sein.

Erfahrene Taucher stellen vor ihrem Tauchgang einen Zeitplan auf, der die Tauchzeit, Tauchtiefe und die Zwischenstopps zur Dekompression beim Auftauchen festlegt. Mittels einer möglichst einseitig drehbaren Lünette lässt sich eine zeitliche Vorwahl einstellen. Sowohl Zifferblatt als auch Drehring sind mit einer Minuten- und davon abgegrenzt einer 5-Minuten-Skalierung versehen. Sämtliche Markierungen und Zeiger müssen auch im Dämmerlicht und Dunkel der größeren Tiefen noch aus einem 25 cm Abstand deutlich ablesbar sein.

Auf Tauchgang mit der Sinn U1

Die Sinn U1 zitiert für den U-Boot-Bau entwickelten Spezialstahl der neuesten Generation, seewassertauglich und im Gegensatz zum üblicherweise verwendeten Uhrenstahl muss dieser nicht mit Süßwasser abgespült werden, um schleichende Korrosion zu vermeiden. Der Drehring mit Minutenraster ist fest mit dem Mittelteil verbunden und somit nicht zu verlieren. Die Druckfestigkeit beträgt bei dieser Uhr sogar 100 bar, also bis 1.000 Tiefe, zertifiziert vom Germanischen Lloyd. Entspiegeltes Kristallsaphirglas ist Garant für extreme Härte und Ablesesicherheit auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Ausgestattet ist die Sinn U1 mit einem Leder-, Silikon- oder Massivarmband.