Taugen Uhren als Wertanlage?

Taugen Uhren als Wertanlage?
Uhren sind durchaus als Wertanlage geeignet. Foto: PDPics/pixabay.com

Uhren gelten nicht nur als Designobjekt. Immer mehr Menschen investieren in Uhren als Wertanlage. Doch gelten Uhren als krisensichere Investition, die auch nach langer Zeit zu überzeugen weiß?

Lohnt sich die Investition in eine Uhr als Wertanlage?

Jeder kennt die bekannten Rolex-Uhren. Für die einen ist sie lediglich ein teures Statussymbol für das Handgelenk, für die anderen die praktischste und schönste Investition der Welt. Funktional erfüllt die hochwertige Markenuhr sowieso einen Wert. Immer mehr Anleger nutzen die teuren Wertgegenstände nicht nur für die Perfektion ihrer Abendgarderobe, sondern lassen besonders edle Stücke optimal aufbewahrt als Langzeitinvestition ruhen. Besonders in unruhigen Zeiten suchen Anleger vermehrt nach krisensicheren Investitionsmöglichkeiten, die sich in manchen Uhren finden lassen. Nicht immer spielen dabei Markenname oder die Verwendung teurer Materialien eine Rolle. Eine Uhr aus Gold besitzt zwar einen eigen Wert, auf der Grundlage des Goldpreises, doch es sind nicht selten die seltenen Sammlermodelle, also limitierte Editionen von Armbanduhren, die das Herz vieler Investoren höher schlagen lassen.

Vintage Modelle erzielen hohe Preise

Die Patek Philippe Referenz erzielte bei einer Versteigerung zuletzt 11 Millionen Franken und gilt, trotz Fertigung aus Edelstahl, als eine der teuersten Uhren. Eine Armbanduhr muss also nicht mit Diamanten besetzt sein, um als Wertanlage betrachtet werden zu können. Wie so oft, bestimmen das Angebot und die Nachfrage den allgemeinen Markt der Uhren, setzen Trends und definieren Werte. Wie bei Kunstwerken, so können auch unter Uhren die einzelnen Preise schwanken. Ältere Modelle bieten dabei oftmals konstante Werte, neue Modelle werden hingegen nicht selten zu hoch bewertet. Bei einem Kauf teurer Uhren, sollte genau abgewogen werden, ob diese als Wertanlage in Betracht gezogen werden kann. Etablierte Markenmodelle schaffen hingegen vertrauen. Hier hat sich gezeigt, dass sich eine Investition durchaus lohnen kann. Vacheron Constantin Modelle beispielsweise zählt zu einem der bekannteren und hochwertigen Marken, die sich für eine solche Wertanlage eignen.

Eigenschaften die den Wert der Uhr definieren

Drei grundlegende Eigenschaften definieren dabei die Grundlage für eine Investition in eine Uhr. Dazu zählt der aktuelle Marktwert, der je nach Modell, Auflage und Material sowie Jahr leichten Schwankungen unterlegen ist. Außerdem sind der uhrmacherische Wert im Sinne von Aufwand und Preis mit einzubeziehen und schlussendlich auch der persönliche Wert. Der Uhrmacherische Wert kann sich immer deutlich von tatsächlichen Preisen unterscheiden, die am Markt in Erscheinung treten und selbst diese sind Schwankungen unterlegen. Stabiler gestalten sich auch hier wieder die bekannteren Hersteller. Markenuhren aus dem Vintage-Segment berühmter Hersteller, wie dies bei Rolex der Fall wäre, bieten daher mehr Stabilität bei Investitionen.

Das sollte bei einem Verkauf der Uhren beachtet werden

Bei einem Verkauf der Uhr, wird dem Marktplatz ein hoher Stellenwert eingeräumt. Uhrenverkäufer erzielen auf Auktionsplattformen andere Preise als bei einem Verkauf an einen renommierten Händler. Echte Sammler sind gerne bereit für seltene Modelle mehr Geld auszugeben. Daher kann es auch hier zu Schwankungen in der Wertanlage kommen, die bei der Investition in Uhren miteinkalkuliert werden müssen. Um sicher zu gehen, dass es sich um Original-Modelle handelt, sollte zudem eine Prüfung der Authentizität von einem Experten durchgeführt werden. Faktoren wie die technische Bewertung und die daraus resultierende Preisermittlung sollten ebenfalls mit einbezogen werden, um den Wert zu bestimmen. Uhren bieten viel Spielraum für Investitionen, diese unterliegen jedoch Wertschwankungen am Markt und sollten vor einem Kauf präzise geprüft werden.

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*