Wie kann Kindern am einfachsten das Lesen von Uhren beigebracht werden?

Wie kann Kindern am einfachsten das Lesen von Uhren beigebracht werden?
Kinder lernen durchaus schnell, die Uhr korrekt zu lesen. Regelmäßiges Üben ist dabei die Voraussetzung. Foto: airatic/pixabay.com

Unser Kleinen lernen in der ersten Klasse Lesen. Auch der Umgang mit der Uhr wird ihnen vermittelt. Aber eigentlich ist es toll, wenn die Kleinen schon vor der Einschulung die Uhrzeit ablesen können. Sie müssen sich ja bereits im Alter von 6 Jahren damit auskennen. Schon der Schulalltag setzt das voraus. Wann beginnt die erste Stunde und wann ist schulende?

Das Lesen von Uhren spielerisch beibringen

Schon im Vorschulalter sollten alle Eltern damit beginnen, dass ihr Kind die Uhr lesen kann. Das ist leichter, als man denkt. Es kann und sollte im Alltag spielerisch mit eingebaut werden. Ein Kinderwecker sollte da nicht fehlen. Beim Aufstehen oder Zubettgehen, kann man auf die Uhr deuten und so die Stellung der Zeiger erklären. Auch sollte sich das Kind an feste Zeiten gewöhnen. Der Kinderwecker muss ein großes Ziffernblatt haben und kinderfreundlich gestaltet sein. Ein Kind sollte mitbestimmen beim Kauf dieses Weckers. So fällt das Lernen einfach leichter. Es macht dann einfach Spaß.

Ziel sollte es sein, dass das Kind auch selber die Zeit einstellen kann. Z. B. die Uhrzeit früh, wann es aufstehen muss. Das alles geschieht dann mit Spaß und Freude am Lernen.
Ach noch etwas, der Kinderwecker sollte auf jeden Fall keine tickenden Geräusche von sich geben. Das wird das Kind bald nerven und der Wecker fliegt in die nächste Ecke.
Kinder sollten wissen, was Stunden und Minuten sind in einem 24 Stunden Rhythmus. Wenn sie immer zur gleichen Zeit zu Bett gehen, werden sie schon mal leicht diese Zeit vom Kinderwecker ablesen können. Natürlich ist es für ein Kind einfacher eine digitale Uhr zu lesen, aber besser ist es, wenn sie den Umgang mit einer analogen Uhr lernen. Diese Uhrangaben begleiten sie ja durch das gesamte Leben.

Übung macht den Meister

Auch hier heißt es üben, üben, üben. Aber eine Bitte an alle Eltern oder Großeltern: seien Sie bitte nicht zu streng. Auch sie haben einmal klein angefangen. Das Ablesen der Uhrzeit kann im Alltag recht leicht integriert werden. Möglichkeiten dazu bieten sich viele: Zum Beispiel das Ablesen der Uhr auf einem Bahnhof oder an einer öffentlichen Uhr in der Stadt. Als kleine Belohnung kann dann auch schon mal eine Kinderarmbanduhr folgen. Unsere Kleinen werden diese mit Stolz tragen und übernehmen so schon eine Verantwortung für sich selber. Wenn sie zu Oma und Opa gehen, können sie von der eigenen Uhr ablesen, wenn es Zeit ist nach Hause zu gehen. Kinderarmbanduhren gibt es in freundlichen Farben und bunten Ziffernblättern. Natürlich tragen die Jungs blaue und die Mädchen rosa farbige Kinderuhren. Durch eine analoge Kinderarmbanduhr lernen unsere Kleinen auch zu unterscheiden, wann es 14 Uhr oder 2 Uhr ist. Sie lernen praktisch, dass es das Gleiche ist.

Das Kind wird an eine Art Selbständigkeit spielerisch gewöhnt, die Erwachsenen sollten es nur Geschickt angehen. Dann werden die Kleinen gar nicht merken, dass sie eigentlich beim Fragen nach der richtigen Uhrzeit “geprüft” werden. Zudem wird so ganz nebenbei auch die Pünktlichkeit im Alltag gefördert.
Also immer wieder üben und sich in Geduld fassen, dann klappst auch mit der Uhr lesen!

miniLÜK: Wie spät ist es?: Die Uhr im Tageslauf
  • Heiner Müller
  • Herausgeber: Westermann Lernspielverlage
  • Taschenbuch: 29 Seiten

Letzte Aktualisierung am 15.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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